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Fünf Jahre nachdem ich das Implantat erhalten habe, bin ich immer noch schmerzlos. Ich kann allen Aktivitäten nachgehen, die ich gerne mache wie Schifahren, Radfahren oder Wandern.

~Patient -- 5 Jahre postoperativ

Meniskusrekonstruktion

Eine Meniskusrekonstruktion kann entweder durch eine Naht oder aber durch kleine Implantate erfolgen. Das Ziel dieses rekonstruktiven Eingriffes ist es, das Gewebe lang genug zusammenzuhalten, um es dem Meniskus zu erlauben, selbständig zu heilen.

Die verwendeten Materialien können bio-resorbierbar sein. Das bedeutet,  dass die verwendeten Nähte oder Implantate ihre Festigkeit und Form so lange halten, wie der Meniskus für die Heilung braucht, um dann vom Körper aufgenommen zu werden.

Die Meniskusrekonstruktion soll zu einer Wiedererstellung der normalen Anatomie des Kniegelenks führen, um bei erfolgreicher Rekonstruktion eine gute Langzeitprognose zu ermöglichen. Durch die gute Durchblutung des äußeren Bereichs des Meniskus ist eine Heilung dort wahrscheinlicher, weil dort die Blutversorgung am Höchsten ist. Nähte des äußeren (lateralen) Meniskus heilen durchschnittlich besser als jene den inneren (medialen) betreffend. Die gängigsten Materialien, die zur Meniskusnaht verwendet werden, sind nicht-resorbierbare Produkte.

Sollte der Meniskus nach der Rekonstruktion nicht heilen, oder sollte er ein zweites mal reissen, dann wird eine zweite Arthroskopie nötig, um das kaputte Gewebe zu entfernen. Dies geschieht in 20 bis 40 Prozent der Fälle.

In den meisten Fällen sind sehr niedrige Komplikationsraten zu erwarten.

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