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Nur acht Monate nach CMI Implantation habe ich die Funktion meines Knies wieder vollständig wiedergewonnen, ich laufe wieder 5 bis 10 km pro Tag.

~Patient -- 8 Monate postoperativ

Meniskusverletzungen

Jedes Knieverdrehtrauma kann einen Meniskusriß zur Folge haben, weil dieser häufig auftritt, wenn das Knie mit (Gewichts)Belastung um seine Achse rotiert wird. Vor allem Sportler tragen ein hohes Risiko, eine solche Verletzung zu erleiden. Kontaktsportarten wie Fußball oder Handball, sowie Tätigkeiten, bei denen es durch Rutsch- und Drehphasen zu Verdrehtraumen im Kniegelenk kommen kann (Schifahren, Tennis) sind besonders gefährdend. Abnützungserscheinungen im zunehmenden Alter erhöhen das Risiko eines Meniskusrisses.  Die schlechte Blutversorgung des Meniskusgewebes führt zu verzögerter und oft ungenügender Heilung.

Der Innenmeniskus ist häufiger von Verletzungen betroffen, da er mit dem Knieinnenband und der Gelenkkapsel verwachsen ist, während der Außenmeniskus frei und gut beweglich ist. Trotzdem können beide, der Innen- als auch der Außenmeniskus durch Drehtraumen, aber auch durch zunehmende Abnützung betroffen sein.

Ein Meniskusriß kann auf zwei verschiedene Weisen erfolgen. Ein traumatischer Riß erfolgt typischerweise plötzlich und durch eine untypische Belastung des Kniegelenks. Traumatische Risse sind meist die Folge von Sportunfällen, und betreffen Patienten jeden Alters.

Der degenerative Meniskusriß basiert auf einem durch Abnützung vorgeschädigten Meniskus. Durch die verminderte Gewebeelastizität im Alter kann ein Riß auch durch ein leichtes Trauma erfolgen - oftmals ohne daß der Patient sich daran erinnern kann.

Im Falle eines kleinen Risses bleibt der Meniskus im vorderen und hinteren Bereich an die Kapsel fixiert, während bei ausgedehnteren Rissen größere Teile von Meniskusgewebe ins Gelenk ragen und dort einklemmen. Wie wissen Sie, ob sie einen Meniskusriß haben? Abhängig vom Rißtyp können die Symptome unterschiedlich ausgeprägt sein.

Ein kleiner Riß führt zu leichten Schmerzen und anfänglich zu Schwellung. Die Beschwerden können nach zwei bis drei Wochen nachlassen.

Ein größerer Riß ist naturgemäß schmerzhafter, und die Schwellung nimmt über die ersten drei Tage zu. Das Knie fühlt sich steif an, ein Gehen ist jedoch möglich. Drehungen im Knie führen zur Verstärkung der Schmerzen. Die Symptome können nach einer gewissen Zeit nachlassen, jedoch durch kleine Drehungen oder Überbeanspruchung des Kniegelenkes  leicht wieder auftreten und zunehmen.

Ein ausgedehnter Riß macht sich durch ausgeprägte und plötzlich auftretende Symptome bemerkbar. Teile von Meniskusgewebe können ins Gelenk ragen und dort einklemmen oder das Knie blockieren. Das Kniegelenk schwillt an, eine vollständige Streckung ist oft nicht mehr möglich.

Meniskusrisse können so sehr unterschiedliche Symptome und Rißtypen aufweisen. Sie können jeden der beiden Menisken betreffen.

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